Aufstellung eines Landtagsdirektkandidaten für den Wahlkreis Lüneburg. 20. Juni, 19 Uhr,... mehr
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Anpassung der Regelungen nach der Praxiserfahrung begrüßen wir in einigen Punkten, bei anderen Details haben wir Bauchschmerzen. Ob die Herausnahme der Verpflegung aus den Kostenbeiträgen ein Gewinn ist, bleibt abzuwarten.
Wenn damit eine Erhöhung der Entlohnung ausgeschlossen wird und die Tageseltern weiterhin für einen Stundensatz von 3,60 € arbeiten sollen, dafür von den Eltern individuell Verpflegungsentgelte einfordern können, erscheint uns dies in der Summe noch nicht überschaubar. Wir wollen eine vernünftige Besserstellung der Tageseltern. Sicher ist bislang nur, dass wir jährlich 60.000 € weniger einnehmen, es wird aber keine Angaben gemacht, auf wie viele Eltern sich dies verteilt.
Nach wie vor, wünschen wir uns eine noch stärkere Spreizung der Einkommensstufen der Beitragstabelle. Die Gebührenfreiheit unter einem Monatseinkommen von unter 1.400 € ist sehr positiv, aber wenn eine Familie mit einem Familieneinkommen von unter 2.000 € bei voller Betreuung monatlich 185 € zahlen soll und ein Einkommensmillionär grad mal das Doppelte, dann reicht uns dies noch nicht. Da würden wir die Gebühren für geringe Einkommen noch stärker senken und für ganz große, weiter erhöhen.
Mittelfristig sind wir für eine gebührenfreie Kinderbetreuung, die durch eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes gegenfinanziert werden könnte.
Wir werden uns in der Summe daher enthalten.