Zurück zur Startseite
Malte Riechey
Termine
20. Juni 2012

Aufstellung eines Wahlkreisdirektkandidaten

Aufstellung eines Landtagsdirektkandidaten für den Wahlkreis Lüneburg. 20. Juni, 19 Uhr,... mehr

 
2. Februar 2011 Malte Riechey

Kultur in der Innenstadt erhalten!

Pauly (l.) und Riechey fordern: Kultur gehört in die Innenstadt

DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat Lüneburg hat am 08.12.2010 eine umfangreiche Anfrage an die Stadtverwaltung zum Thema Zukunft der alten Musikschule gestellt. Zur morgigen Ratssitzung wird die Antwort auf folgende Fragen erwartet: 

Wie ist der Planungstand hinsichtlich der weiteren Nutzung? Ist eine Sanierung des Gebäudes durch die Hansestadt Lüneburg geplant? Fand bereits eine Wertermittlung statt? Hat die Verwaltung bereits Gespräche mit Architekten, Maklern und Investoren über Nutzungsmöglichkeiten geführt? Wie wird aus heutiger Sicht die Nutzung des Gebäudes aussehen? Wie ist der Zeitplan? Ist das angrenzende Haus der Jugend von den Planungen zur Musikschule mit betroffen?

Auch die Pläne von KIS (Kultur findet INNENstadt) stehen auf der Frageliste. KIS ist eine unabhängige Initiative Lüneburger Kulturschaffender mit den Initiatoren Prof. Kurt Bader, dem Maler Jan Balyon und Stadtjugendpfleger Hubertus Heinrich. (Freie Künstler, Theatermacher, Verein Lüneburger Altstadt ALA, Vertreter des Instituts für Erlebnispädagogik u.a.)

„Wie steht die Verwaltung zu den Vorstellungen bekannter Lüneburger Kulturschaffender, den Gebäudekomplex zu einem innerstädtischen Kunst- und Kulturzentrum zu entwickeln?“ fragen die linken Ratsmitglieder und stellen zuletzt die Schlüsselfrage: “Sieht die Verwaltung Möglichkeiten, den stätischen Kunst- und Kulturschaffenden das Gebäude (ggf. bezuschusst) zu überlassen, zu verpachten oder zu verkaufen?“

Dazu Fraktionsvorsitzender Malte Riechey: „Wir wollen das Musikschulgebäude erhalten und den vielfältigen Jugend- und Kulturinitiativen einen Raum bieten. Diesen Standort im Herzen der Innenstadt zu privatisieren, wäre ein fataler Fehler und Verlust für die kulturelle Vielfalt unserer Stadt!“

„Sozialkulturelle Veränderungen (Gentrifizierung) der Innenstadt schreiten unwiederbringlich voran, wenn die Stadt immer mehr Immobilien an wohlhabende Eigentümer verkauft. Teure Wohnungen, schicke Cafés und Konsumtempel haben wir bereits genug. Wo bleibt der Charakter des städtischen Sozialgefüges, wenn wir die Innenstadt immer mehr kommerziellen Interessen unterordnen und gut betuchten Bürgern für Luxuswohnungen überlassen“ ergänzt Michel Pauly, Kreispressesprecher.