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Stadtratsfraktion DIE LINKE.

Aus für den Jugendbus des Stadtjugendrings?

Die Linksfraktion im Lüneburger Rat fordert die Verwaltung auf, die vom Stadtjugendring beantragte Finanzierung der Nebenkosten für einen Jugendbus in den Haushalt 2019 aufzunehmen und damit dem Votum des Jugendhilfeausschusses zu folgen.

Die Linken kritisieren die Ankündigung von Oberbürgermeister Mädge im Finanzausschuss, entgegen des Beschlusses, die zusätzlichen Mittel in Höhe von 1.700 Euro nicht in den Haushaltsplan einzuarbeiten.

Dazu erklärt Karlheinz Fahrenwaldt, der für DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss sitzt:

„Es isteine Sauerei, wenn der Beschluss von der Verwaltung derart missachtet wird. Wenn die Beratungen des Haushalts in den Fachausschüssen ohnehin ignoriert werden, könnten wir uns diese eigentlich auch sparen. Statt die Jugendorganisationen und deren Aktivitäten zu unterstützen, bleibt Lüneburg im Jugend- und Kinderbereich im Sparmodus hängen. Mobilität ist jedoch eine wichtige Voraussetzung, um sozial-gesellschaftliche Teilhabe auch hier zugewährleisten.“

Für den Stadtjugendring als Antragssteller erklärt Henning Wildbret, Vertreter desStadtjugendrings im Jugendhilfeausschuss:

„Wir haben den Eindruck, sobald es um Geld geht,ist Jugendarbeit und sind Jugendliche hier in Lüneburg nicht mehr so gern gesehen. Dabei muss doch jedem klar sein: Jegliche Form der Unterstützung von Jugendpartizipation kostet notwendigerweise Geld und dies ist dort gut eingesetzt. Es darf nicht sein, dass Jugendarbeit und Jugendbeteiligung ihre Grenzen an den Töpfen der Kommune finden – zumal wenn es sich um so geringe Beträge handelt, wie die aus dem Antrag für den Jugendbus."

Den Jugendbus gibt es seit 2015. Die damalige Planung sah eine Kostenbeteiligung der Stadtjugendpflege für Steuern und Versicherung in Höhe von ca. 2.000 Euro pro Jahr vor.