Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Demonstration für Klimagerechtigkeit! Clamartpark Lüneburg

Es geht um mehr als nur Kohle! Im Kampf um den Hambacher Forst wurde deutlich, wie skrupellos Konzerne ihre Profitinteressen gegen Menschen und Natur mithilfe des Staates durchsetzen.

„Der Kampf im Hambacher Forst dreht sich um eine Grundfrage: Was ist wichtiger - kurzfristiger Profit oder langfristiges Wohlergehen?“ - Sonya Diehn, Deutsche Welle

Im Kampf um den Hambacher Forst wurde deutlich, wie skrupellos Konzerne ihre Profitinteressen gegen Menschen und Natur mithilfe des Staates durchsetzen. Es zeigt sich, dass Regierungen mit Konzernen zusammenarbeiten und deren Interessen wahren. Kurzfristige Profite haben Vorrang gegenüber der Schädigung des Klimas und der Umwelt.
Der Dürresommer hat auch in Deutschland gezeigt, wie fortgeschritten der Klimawandel bereits ist. Am stärksten betroffen von den Folgen der Lebensweise der Industrieländer wie Deutschland sind hauptsächlich Menschen im globalen Süden. Dort trifft es die Menschen am schwersten, die ohnehin nicht über die Mittel verfügen, ihr Überleben sicherzustellen. Unsere Konsumgesellschaft zerstört dort Leben und zwingt Menschen zur Flucht. Dass es viele gar nicht erst nach Europa schaffen, weil sie im Mittelmeer ertrinken oder Menschenhändlern in die Hände fallen, wird von der EU in Kauf genommen, denn sichere und legale Fluchtrouten fehlen. Weltweit werden politische Aktivist*innen, die gegen umwelt- und klimaschädigende Konzerne wie RWE vorgehen, strafrechtlich verfolgt. 
Diese Konzerne sind zusammen mit der aktuellen Klima- und Wirtschaftspolitik für die Zerstörung von Umwelt und den Lebensgrundlagen der Menschen sowie der Verstärkung von Fluchtbewegungen verantwortlich. Dringend notwendige Maßnahmen, die den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5°C begrenzen, sind von der Kohlekommission nicht zu erwarten. Um weitere (un)absehbare Folgen des Klimawandels noch zu verhindern, braucht es einen radikalen Politikwechsel!

Mit Blick auf den Weltklimagipfel im Dezember fordern wir den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energien und einen dezentralen und demokratischen Ausbau erneuerbarer Energien! Wir müssen die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft mit der Natur und den vorhandenen Ressourcen umgeht, grundlegend verändern. Dabei darf die Sorge um die Arbeitsplätze nicht gegen das Ziel des Klima- und Umweltschutzes ausgespielt werden. Entsprechende Maßnahmen und Förderprogramme müssen geschaffen werden, um den Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, zu helfen. Statt privater Profite müssen die Lebensgrundlagen der Menschen und ihre Bedürfnisse im Fokus stehen, damit ein Leben im Einklang mit und nicht auf Kosten der Natur gelingen kann. Das kann jedoch nicht innerhalb eines kapitalistischen Systems geschehen, denn kurzsichtige Orientierung an Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit stehen dem entgegen.

Wir setzen uns ein für:

· den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern, 
· den Ausbau erneuerbarer Energien 
· ein grundlegendes Umsteuern in der Umwelt- und Sozialpolitik
· und eine gerechte Wirtschaftsordnung!

Kommt am 24. November 2018 um 11 Uhr zum Clamartpark und demonstriert gemeinsam mit uns unter dem Motto: „System Change not Climate Change!“ 

Dabei sind: Ende Gelände Lüneburg, AStA Uni Lüneburg, JANUN Lüneburg e.V., Die Linke KV Lüneburg, Solid Lüneburg, Kritisch unabhängige Liste, NABU, Öko?Logisch! Referat, PENG Referat, Robin Wood, dielinke.SDS Lüneburg, Campus Grün, Seebrücke Lüneburg, Sozialistische Jugend - Die Falken e.V. Student*innenparlament Uni Lüneburg