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Thorben Peters Kreisvorstand

DIE LINKE Lüneburg kritisiert den Bebauungsplan des Wienebütteler Weg

Quelle Landeszeitung

DIE LINKE lehnt den Bebauungsplan Wienebütteler Weg, nach derzeitiger Planung der Stadtverwaltung, ab. Der Fraktionsvorsitzende Michèl Pauly, begründet die Haltung der LINKEN im Stadtrat wie folgt:

So wie es jetzt geplant ist, lehnen wir das Gebiet ab. Wir haben 2018 Leitlinien für eine weitgehend autofreie Erschließung des Gebietes vorgelegt. Das hätte mehr Wohnraum ohne zusätzliche Verkehrsprobleme mit sich gebracht und hierin hat Lüneburg auch Bedarf. Wir sehen dies aber in keiner Weise als erfüllt an. Es zentriert das Auto als Verkehrsmittel und ist zu stark versiegelnd. Weniger Verkehr, geringere Geschwindigkeiten und eine Senkung der Emissionen könnten hingegen zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Die Ausweitung von verkehrsberuhigten Bereichen, sowie ein Mehr an Gemeinschaftsparkplätzen führt zu einer geringeren Versiegelung von Verkehrswegen. Gleichzeitig werden Straßen durch als verkehrsberuhigte Zone für Autos mehr zum Lebens- und Aufenthaltsort für Anwohnende. Zudem wird durch die weniger beanspruchte Fläche, Grünfläche gewonnen und die Infrastrukturerhaltungskosten gesenkt. Die Infrastruktur würde also ökologischer, ökonomischer und lebenswerter werden.

Karlheinz Fahrenwaldt, Mitglied für DIE LINKE im Bauausschuss ergänzt:

Wir halten es für bedenklich im Zuge der Corona-Krise solch langfristige städtebaulichen Entscheidungen zu treffen, während es vielen Menschen nicht möglich ist, sich angemessen abzustimmen und eine laute Stimme dagegen zu sein. Das führte auch mit zu so vielen Einwendungen und Stellungnahmen, dass es gar nicht möglich ist für die ehrenamtlichen Ratsmitglieder, sich bis Montag mit alledem tatsächlich zu befassen, ja kaum es zu lesen. Wir werden daher für eine Nichtbehandlung werben und, sollte es zur Abstimmung kommen, gegen den B-Plan in der aktuellen Form stimmen.