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Thorben Peters

DIE LINKE Lüneburg trauert um die Ermordeten in Hanau - Pressemitteilung

- Pressemitteilung - In Hanau wurden am gestrigen Tag 9 Menschen mit Migrationshintergrund durch einen rassistisch motivierten Terrorakt ermordet. Der Täter ermordete anschließend seine Mutter und sich selbst, hinterließ zudem einen Brief, in dem er seine rassistischen Motive darlegte.

Thorben Peters, Kreissprecher der LINKEn Lüneburg zu den Ereignissen:

„Unser Mitgefühl und Solidarität ist bei den Angehörigen der Ermordeten und all jenen, deren Leben durch Rassismus und rechten Terror bedroht wird.  Der Attentäter von Hanau war nicht allein, er hatte Mittäter. All jene, die durch Lüge, Hetze und Rassismus ihren Hass auf Menschen säen, sei es in den Medien, auf der Straße oder wie die AfD im Parlament, haben diese Tat mit ermöglicht. Dagegen ist antifaschistisches Engagement so notwendig wie lange nicht mehr.“

Seit 1990 wurden über 200 Menschen durch rechten Terror ermordet. Gewalttaten mit rassistischen Hintergrund werden oft nicht als diese erfasst, die Dunkelziffer liegt daher weit höher. DIE LINKE verurteilt jede Verharmlosung von rechtem Terror und die damit verbundene Gleichsetzung von Links und Rechts. Peters weiter:

„Wer nach den widerlichen Attentaten auf Lübke, in Halle und Hanau immer noch Links mit Rechts gleichsetzt, der ist Teil des Problems. Die Kriminalisierung jeglichen antifaschistischem Engagements, insbesondere von denen, die rechten Terror über Jahre heruntergespielt haben, ist gefährlich und geschichtsvergessen. Eine Demokratie, die sich nicht gegen rechts wehrt, wird nicht lange eine Demokratie bleiben. Antifaschistisches Engagement ist dagegen eins der demokratischsten Dinge die man tun kann und muss.“