Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Landeszeitung

Gedenken am Tag der Befreiung

Verbände fordern: 8. Mai soll gesetzlicher Feiertag werden

Lüneburg. Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus haben auch viele Lüneburgerinnen und Lüneburger am Sonnabend des Endes des Zweiten Weltkrieges und dessen Opfer gedacht. Das Netzwerk gegen Rechts gedachte am Denkmal der Lindenstraße in Lüneburg. Einer Mitteilung zufolge besuchten im Laufe des Tages 100 Menschen das Denkmal, hinterließen Botschaften und legten Blumen nieder. Thorben Peters, einer der Veranstalter des Netzwerks gegen Rechts, erklärt:

Der 8. Mai ist ein Tag zum Feiern, an dem es auch darum geht, einen Beitrag für die Gegenwart und Zukunft zu leisten, damit die neuen Nazis niemals eine Chance bekommen, dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte zu wiederholen. Wir fordern, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg endlich auch in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird.

Auch die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ hatte zum Gedenken aufgerufen – unter anderem an Grabstätten von Opfern des Nationalsozialismus. Außerdem teilte die Vereinigung mit, sich ebenfalls dafür einzusetzen, dass der 8. Mai zu einem bundesweiten gesetzlichen Feiertag werde. lz