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Thorben Peters

Gegen Schuldenabbau auf Kosten der Bildung

Die Landesregierung möchte das erste Mail seit 50 Jahren wieder Schulden abbauen. Im vergangenen Jahr wurde ein Finanzüberschuss von 1,2 Milliarden erzielt, davon sollen 100 Millionen an die Kreditgeber zurückgezahlt werden.

Die Landesregierung verzichtet dafür auf die Ausfinanzierung der Schulbildung, auf Kosten von Schüler_innen, Lehrer_innen und unserer Zukunft findet, Thorben Peters, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE Niedersachsen und Sprecher für Bildungspolitik:

„Die Schulen in Niedersachsen haben ein Sanierungsbedarf von geschätzt über eine Milliarde Euro, zudem mangelt es an Lehrkräften. Diese sind vergleichsweise schlecht bezahlt, bekommen kein Weihnachtsgeld und sollen aber mehr Arbeitsbelastung als ihre Kollegen in anderen Bundesländern ableisten. Kein Wunder also, warum viele Lehrer_innen in andere Bundesländer ziehen. Was bei den Kreditgebern versenkt wird, wird an Bildung gespart.“ 

In Niedersachsen werden Grundschullehrer_innen mit A12 besoldet. In Nordrhein-Westfalen hingegen mit A14. Auch die 28 Pflichtstunden sind im Landesvergleich überdurchschnittlich hoch. DIE LINKE Niedersachsen fordert eine erhebliche Entlastung der Lehrenden, sowie eine deutliche Anhebung der Besoldung von Lehrkräften. Thorben Peters ergänzt:

„Mit ihrer derzeitigen Sparpolitik bräuchte die Landesregierung 615 Jahre um schuldenfrei zu sein. Will die Landesregierung so lange auf gute Bildung verzichten und uns dann noch etwas über Generationsgerechtigkeit erzählen? Richtig wäre es die Mehreinnahmen in gute Bildung zu investieren, damit Kinder und Jugendliche in sanierten Gebäuden und mit ausreichend Lehrkräften lernen können.“