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Christoph Podstawa

Junge Familien und Menschen mit Einschränkungen werden weiterhin in ihrer Mobilität behindert

Die Mehrheit im Kreistag Lüneburg lehnt einen Antrag der Linksfraktion zur "Gewährleistung von Mobilität aller Menschen mit Einschränkungen" ab. Die Verwaltung leugnet die Problematik, dass Menschen, die Kinderwagen oder Hilfsmittel mitführen, wegen überfüllter Busse stehen gelassen werden.

Die Mehrheit des Kreistages folgte der Argumentation. Das offenbart die Repräsentationsdefizite dieses Gremiums.

„Der Kreistag beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Arena. Angeblich verspürt die Bevölkerung einen großen Wunsch nach einer überteuerten Arena. Die gleiche Bevölkerung verspürt aber keinen Wunsch nach einem gut ausgebauten Nahverkehr?! Wir glauben beides nicht. Die meisten kennen es: Der Bus ist so voll, dass entweder Menschen im Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl oder ältere Personen mit Rollator stehen gelassen werden müssen. Es ist einfach kein Platz da. Die Verwaltungsspitze und die lokalen Politiker scheinen die Busse nur von außen zu kennen. Wie sonst können sie dreist behaupten, es gäbe überfüllte Busse und diese Problematik nicht.“

ärgert sich der Fraktionsvorsitzende Frank Stoll über Politik und Verwaltung.

Christoph Podstawa sitzt für die Linksfraktion im Verkehrsausschuss und unterstreicht, dass nur politischer Druck die Situation verbessern wird:

„Der ASM ließ Menschen im Rollstuhl stehen. Die Verwaltungsspitze kannte diese Problematik, aber erst durch unseren Antrag bemühte sie sich den Missstand zu beheben. Jetzt behauptet die KVG und die Verwaltungsspitze sie bekämen keine Beschwerden, dass Menschen aufgrund voller Busse nicht mitgenommen werden könnten. Das zeigt aber nur, wie sehr sich die Menschen mit der miserablen Situation beim Busverkehr abgefunden haben und wie wenig Hoffnung sie in Verwaltung und Politik setzen. Mit unserem Antrag hätten wir diese Problematik lösen können. Es braucht aber noch mehr politischen Druck.“


DIE LINKE. Lüneburg ruft die Betroffenen auf Missstände im Nahverkehr auch der Linkspartei zu melden: 0 41 31 - 28 43 346 
Beschweren Sie sich auch direkt bei der KVG: 04131 8807-0