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David Amri

LINKE fordert Diskussion über Theodor Körner Kaserne

Im Zuge des von Verteidigungsministerin von der Leyen unterzeichneten Traditionserlasses für die Bundeswehr, drängt DIE LINKE. in Lüneburg auch auf einen kritischen Umgang mit der hiesigen Theodor Körner Kaserne.

"Namensgeber der Kaserne ist ein nationalistischer Dichter, der um die Wende ins 19. Jahrhundert lebte. Theodor Körner wird heute vor allem in rechtsradikalen Kreisen gerne zitiert. Im Nationalsozialismus bediente sich Joseph Goebbels in seiner verhängnisvollen Sportpalastrede mit den Worten "Sturm brich los" den Versen Theodor Körners. Wir sollten die aktuelle Debatte zur Umbenennung von Kasernen auch in Lüneburg führen",

fordert David Amri, Fraktionsvorsitzender der LINKEn im Stadtrat.

"Der Umgang mit dem Traditionserlass ist auch Sache der Zivilbevölkerung und kann nicht nur Bundeswehr-intern bestimmt werden. Für die Öffentlichkeit ist allerdings nicht ersichtlich, wie in der Kaserne zum Beispiel mit dem Obelisk des Kampfgeschwaders 26 umgegangen wird, dessen Mitglieder zuvor teilweise der Legion Condor angehörten und bei der Vernichtung Guernicas mitwirkten. Außerdem gibt es dort einen weiteren Gedenkstein für die 110. Infanteriedivision, auch da brauchen wir eine historische Einbettung und eine Aufarbeitung der militärischen Geschichte Lüneburgs",

so David Amri.