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David Amri

LINKE fordert gebührenfreie Kitas

Der Lüneburger Stadtrat hat über eine Neustaffelung der Kitabeiträge für Eltern abgestimmt. Die Lüneburger Linkspartei sieht eine gebührenfinanzierte Kinderbetreuung prinzipiell kritisch: „Bereits 2014 hat der niedersächsische Städtetag unter Präsident Ulrich Mädge eine gebührenfreie Betreuung in den Kitas gefordert. Dieser Forderung können wir uns nur ausdrücklich anschließen“ so Andrea Henkel, Frauenbeauftrage bei der LINKEn.

Der Lüneburger Stadtrat hat über eine Neustaffelung der Kitabeiträge für Eltern abgestimmt. Die Lüneburger Linkspartei sieht eine gebührenfinanzierte Kinderbetreuung prinzipiell kritisch: „Bereits 2014 hat der niedersächsische Städtetag unter Präsident Ulrich Mädge eine gebührenfreie Betreuung in den Kitas gefordert. Dieser Forderung können wir uns nur ausdrücklich anschließen“ so Andrea Henkel, Frauenbeauftrage bei der LINKEn. „Eine gerechte Verteilung der Beiträge kann es nicht geben, es werden immer Eltern zu kurz kommen. Gerade den Frauen wird die berufliche Tätigkeit erschwert. Bei zwei gebührenpflichtigen Kindern lohnt sich für viele Frauen Erwerbsarbeit kaum, wenn man weitere diskriminierende Faktoren wie Ehegattensplitting oder Lohnungleichheit bedenkt“, so Henkel weiter. „Außerdem sind die Kita-Gebühren in Lüneburg im Vergleich zu anderen Kommunen außergewöhnlich hoch.“

 

Auch Ratsherr Michèl Pauly sieht die Stadt in der Pflicht, auf eine gebührenfreie Kinderbetreuung hinzuarbeiten: „Leider hat sich die Stadt mit Unterzeichnung des Entschuldungsvertrages hier selbst die Hände gebunden. Wir waren von Anfang an dagegen. Aber es gibt durchaus andere Einnahmequellen, die für die Kitafinanzierung verwendet werden können. Ich denke da zum Beispiel an die Aktiengewinne der städtischen Kurmittel GmbH“, so Pauly.