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Michèl Pauly

Linke Ratsfraktionen der Hansestädte treffen sich in Lüneburg

Das linke Regionalbüro Lüneburg

Die linken Ratsfraktionen aus vielen Hansestädten kommen anlässlich der Hansetage 2012 in Lüneburg zusammen. Für DIE LINKE im Rat der Hansestadt Lüneburg Gelegenheit auf die oftmals prekären Arbeitsbedingungen Lüneburger Verkäuferinnen hinzuweisen.

Anlässlich der Lüneburger Hansetage treffen sich linke Mandatsträger aus den Hansestädten am Freitag, 29. Juni, 15 Uhr im Regionalbüro Altenbrückertorstr. 2 in Lüneburg. Karlheinz Fahrenwaldt, Vorsitzender der Linken in Lüneburg, wird ein Referat zur sozialen Dimension der historischen Hanse halten.

DIE LINKE im Lüneburger Rat nimmt den Hansetag als Anlass, auf die teilweise zu niedrigen Löhne im Handel aufmerksam zu machen und fordert mit einem großen Transparent im Schaufenster: ‘Ihnen schöne Hansetage, der Verkäuferin einen guten Lohn!‘ in insgesamt vier Sprachen der Hanse. Dazu erklärt Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzen der der Linken im Stadtrat: „Unser erklärtes politisches Ziel ist der gesetzliche Mindestlohn als absolute Lohnuntergrenze. Damit niemand der Vollzeit arbeitet trotzdem Hartz IV als Aufstocker beantragen muss und auch um Altersarmut verlässlich zu verhindern.“ Die Hansestadt Lüneburg könne zwar nicht selbst einen Mindestlohn für alle Lüneburger durchsetzen, dennoch komme Kommunen eine wichtige Aufgabe zu: „Wir können als Stadt bei Ausschreibungen oder bei der Vergabe von Marktständen, z.B. bei Stadtfesten, auf soziale Mindeststandards achten. Solche Kriterien bei der Vergabe öffentlicher Aufträge werden noch viel zu selten angesetzt, obwohl sie mit EU-Recht vereinbar sind.