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David Amri

LINKE will Resolution gegen Diskriminierung

Die Fraktion DIE LINKE. bringt in der kommenden Stadtratssitzung eine Resolution für ein diskriminierungsfreies Lüneburg ein.

„Diskriminierungen aufgrund von vermeintlicher Herkunft oder Geschlecht finden alltäglich statt. Für nicht Betroffene bleiben sie oft unsichtbar. Deswegen soll die Lüneburger Politik ein Zeichen setzen und allen Betroffenen von Diskriminierung ihre Solidarität bekunden und gesellschaftlichem Engagement gegen Rassismus und andere Diskriminierungsformen den Rücken stärken“

fordert David Amri, Fraktionsvorsitzender der LINKEN.

„Als der Rat in der letzten Sitzung über die Äußerungen von Bürgermeister Scharf zur Wehrmacht debattiert hat, kam es im Vorfeld via Internet zu massiven Herabwürdigungen und Bedrohungen gegen Mitglieder der Universität, gegen Opferverbände und auch gegen Ratsmitglieder. Der Oberbürgermeister hat keiner der betroffenen Personen und Organisationen seine Solidarität ausgesprochen, was ich für dieses Amt als sehr beschämend empfinde“, kritisiert David Amri. „Wir dürfen nicht zulassen, dass kommunale Institutionen für die Verbreitung menschenfeindlicher Hetze instrumentalisiert werden. Die Gestaltung Lüneburgs als vielfältige und weltoffene Stadt mit einer klaren Haltung gegen Diskriminierung muss für Verwaltung und Politik oberste Priorität haben.“