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DIE LINKE. Lüneburg

PRESSEMITTEILUNG DIE LINKE LÜNEBURG Zum Ausgang der Stichwahl Landrat

Trotz einer starken mitte-links Mehrheit (SPD, Grüne und LINKE zusammen 64,32% / CDU 35,62%), welche sich in der ersten Runde der Landratswahl offenbarte, gelang es der CDU die Stichwahl für sich zu entscheiden.

Thorben Peters, Kreissprecher der Linken Lüneburg kommentiert:

„Das Ergebnis spiegelt nicht die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung wider. Die Tatsache, dass die SPD abgewählt wurde, ist ein klarer Denkzettel für die Politik der letzten Jahre. Viele soziale sowie ökologische Fragen wurden einfach verschlafen oder vernünftige Antworten anderer Parteien oder zivilgesellschaftlicher Akteure einfach abgeblockt. Die CDU profitiert weniger durch ihre Politik, als vielmehr vom Frust über die SPD. Für viele war das einen Wahl zwischen Pest und Cholera.“

DIE LINKE Lüneburg hält an ihrer Nicht-Wahlempfehlung fest. Peters weiter:

„Eine Wahlempfehlung des SPD Kandidaten, mit womöglich positivem Ausgang für die SPD, hätte diese in ihrem bisherigen Kurs bestätigt. Was es aber braucht, ist ein Politikwechsel. Wir hoffen, dass die Oppositionszeit zu einer Kurskorrektur führt.“

DIE LINKE Lüneburg hält weiter am Prinzip der Stichwahl fest. Peters ergänzt:

„Das Prinzip der Stichwahl sorgt für das repräsentativere Ergebnis, da die Partei mit dem stärksten Ergebnis nicht immer die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hat. Die geringe Wahlbeteiligung ist kein Wunder, da die GroKo-Parteien für viele keine Richtungswahl darstellen, sondern ein bereits vorher feststehendes <Weiter so>.“