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Rainer Petroll in den Rat der Hansestadt Lüneburg berufen

Für den am 06.08.2013 viel zu früh verstorbenen linken Ratsherren Kai-Ralf Kunath ist als Nachrücker für den Wahlbereich 1 (Kreideberg) Rainer Petroll in den Rat der Hansestadt Lüneburg berufen worden. Petroll war von 1972 an 31 Jahre lang SPD Mitglied. Wegen der Agendapolitik von Kanzler Schröder ist er 2003 aus der SPD ausgetreten. 2005 trat er in die WASG ein und wurde nach der Fusion Mitglied der Partei DIE LINKE. Bereits seit 7 Jahren arbeitete er der Ratsfraktion in wichtigen Angelegenheiten zu.

Für den am 06.08.2013 viel zu früh verstorbenen Stadtrat der Partei DIE LINKE Kai-Ralf Kunath ist als Nachrücker für den Wahlbereich 1 (Kreideberg) Rainer Petroll in den Rat der Hansestadt Lüneburg berufen worden.

Rainer Petroll (Jahrgang 1942) ist gelernte Elektriker, hat sich auf dem zweiten Bildungsweg in seinem Fachbereich weitergebildet. Er hat unter anderem 5 Jahre im Physiklabor der Phoenix Gummiwerke Harburg gearbeitet, war dann 30 Jahre beim Staatlichen Baumanagement Lüneburg tätig. Wo er mit der Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Abrechnung von Aufgaben aus dem gesamten Bereich der Elektrotechnik im Rahmen von Neu-Um- und Erweiterungsbauten in den Liegenschaften des Bundes und des Landes beschäftigt war, sowie in den Personalrat gewählt wurde.

Rainer Petroll war von 1972 an 31 Jahre lang SPD Mitglied. Wegen der unsozialen Agenda 2010 Politik von Kanzler Schröder ist er 2003 aus der SPD ausgetreten. Nach Gründung der WASG wurde er dort 2005 Mitglied und nach Vereinigung von WASG und PDS ist er jetzt bei der Partei DIE LINKE.

Petroll zu seinen neuen Aufgaben im Rat der Stadt:“Für mich ändert sich nicht viel, da ich für die linke Stadtratsfraktion bereits seit 7 Jahren als Fraktionsassistent diverse Antrags- und Anfrageentwürfe geschrieben habe. Darunter auch die Anträge zur Einrichtung von Stadtwerken in Lüneburg, gegen den Verkauf der alten Musikschule, für eine Erhöhung der Spielgeräte-Vergnügungssteuer, sowie gegen die ÖPP Privatisierung öffentlicher Bauvorhaben.. Bei den Stadtwerkeanträgen war schon ein Erfolg, dass die SPD/Grüne Mehrheitsgruppe in Erklärungsnot ihrer Ablehnung kam, sich genötigt sah, Mitgliederversammlungen einzuberufen um die Ablehnung zu rechtfertigen und letztendlich die - bisher leider inaktive - Regenerative Energie Lüneburg GmbH - gegründet hat.

Als die CDU/FDP Landesregierung noch im Amt war, hat die SPD/Grüne Mehrheitsgruppe im Rat dem linken Antrag einer Resolution für mehr Steuerfahnder in Niedersachsen komplett zugestimmt. Jetzt bin ich gespannt, ob die neue rot/grüne Landesregierung das auch umsetzt“.