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„Regenerative Energie Lüneburg GmbH“ mit Leben erfüllen – Stadtwerke gründen.

„Regenerative Energie Lüneburg GmbH“ mit Leben erfüllen – Stadtwerke gründen. DIE LINKE möchte, dass die „Regenerative Lüneburg GmbH“ kurzfristig Photovoltaikanlagen beschafft um den erzeugten Strom möglichst selber in städtischen Gebäuden zu verwenden. Die Gesellschaft sollte nach einer Übergangszeit in „Stadtwerke Lüneburg „ umbenannt werden.

DIE LINKE in Lüneburg hat zur kommenden Ratssitzung einen Antrag zur Aktivierung der „Regenerative Energie Lüneburg GmbH“ und perspektivischen Umbenennung in „Stadtwerke Lüneburg“ eingebracht. Der Schlüssel für das Gelingen der Energiewende nach Ansicht der Linken in der dezentralen Energieerzeugung in möglichst vielen Kommunen und Regionen.

Dazu erklärt der linke Ratsherr Rainer Petroll: „Wenn über die Energiewende in Lüneburg gesprochen wird, dann sollten wir die 2011 gegründete „Regenerative Energie Lüneburg GmbH“ nicht außen vor lassen. DIE LINKE hatte 2008, 2010 und 2011 jeweils Anträge gestellt, Stadtwerke Lüneburg zu gründen. Rot/Grün kam in Erklärungsnot. Unser Ministerpräsident und auch die SPD Bundestagsfraktion haben sich für die Rekommunalisierung der Energieversorgung ausgesprochen. Die Lüneburger SPD hatten dann aber einen öffentlichkeitswirksamen Ausweg gefunden: Die „Lüneburger Grundstücks- und Gebäudemanagement GmbH“ wurde kurzerhand in „Regenerative Energie Lüneburg GmbH“ umfirmiert. Aber: Bis auf zwei von der Lüwobau übernommene Solaranlagen ist die neue Gesellschaft nie aktiv geworden. Diese Gesellschaft ist also zurzeit eine Placebo GmbH ohne wirksame Inhaltsstoffe. Heute hat die Stadt Lüneburg keinen Einfluss auf Energiepreise und klimafreundliche Energieerzeugung.

DIE LINKE möchte, dass die „Regenerative Lüneburg GmbH“ kurzfristig Photovoltaikanlagen beschafft um den erzeugten Strom möglichst selber in städtischen Gebäuden zu verwenden. Die Gesellschaft sollte nach einer Übergangszeit in „Stadtwerke Lüneburg „ umbenannt werden. Eine von den Stadtwerken Barmstedt 2010 in Auftrag gegebene Studie besagt, dass bereits mit ca. 270.000,- € zur Sicherstellung der Liquidität die Einrichtung  eigener Stadtwerke möglich ist. Zukünftig sollte die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und mit Gas betriebener Kraft-Wärmekopplung sowie Vertrieb von Strom und Erdgas an Endverbraucher und später auch die Übernahme der Netze möglich sein.

Als Fazit erklärt Petroll: „Mit der Annahme unseres Antrages hat die rot/grüne Mehrheitsgruppe jetzt die Chance ihre Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und ihre E.ON Abhängigkeit aufzukündigen.