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"Etwa eine halbe Million Euro pro Jahr zahlt die VHS aktuell in der Haagestraße an Miete"

David Amri und Rainer Petroll

Sozialwohnungen und Bildungszentrum für Lüneburg

Bezahlbare Wohnungen und ein kommunales Bildungs- und Weiterbildungszentrum, in dem vor allem die VHS ein neues Zuhause findet, kann sich DIE LINKE. als mögliche Nutzungsoption für das Postgelände an der Sülztorstraße vorstellen. In einer Anfrage im kommenden Bauauschuss bittet die Linksfraktion um Auskunft zu den aktuellen Nutzungsplänen für das Gelände der Post in Lüneburg. "Da attraktive Flächen mit Entwicklungspotenzial in Innenstadtnähe immer seltener werden, halten wir eine frühzeitige und transparente Diskussion über die Nachnutzung des Postgeländes für dringend erforderlich."

Lüneburg braucht bezahlbare Wohnungen...

...soviel steht fest. Gleichzeitig werden Flächen im Innenstadtbereich mit Entwicklungspotenzial seltener. Bereits mehrfach wurde über die Nachnutzung des derzeitigen Postgeländes an der Sülztorstraße spekuliert. Fest steht: Die Post will da raus. Wir fordern, dass mehr Klarheit über den aktuellen Planungsstand bezüglich des Geländes geschaffen wird. Im Sinne einer Flächensicherung muss sich die Stadt Lüneburg das Gelände als kommunales Eigentum sichern. Nur so haben wir größtmöglichen Gestaltungsspielraum.

Neubau der VHS Lüneburg soll diskutiert werden

 Wir könnten uns zum Beispiel einen Neubau für die VHS vorstellen, was ja bereits früher schon im Gespräch war. Der Mietvertrag der VHS in der Haagestraße bei einem Immobilienkonzern läuft in 7 Jahren aus. Eine deutliche Mietsteigerung ist zu befürchten. Bereits jetzt beträgt die Miete ca. eine halbe Million pro Jahr. Bei derzeitiger Zinslage wäre das eine gute Finanzierungsgrundlage. Auch würde sich der Standort für ein mehrgeschossiges Gebäude eignen, sodass auch weitere Bildungsträger oder Schulen integriert werden können, zum Beispiel im Rahmen eines kommunalen Bildungs- und Weiterbildungszentrums.

Bildungszentrum mit Sozialwohnungen schaffen

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, zum Beispiel für Auszubildende oder Menschen, die an Weiterbildungsangeboten teilnehmen, ließe sich ebenfalls in das Projekt integrieren. Wichtig ist  eine frühzeitige und transparente Debatte bezüglich der Nutzungspläne für das Postgelände. Innenstadtnahe Flächen mit Gestaltungspotenzial sind in Lüneurg knapp bemessen; Sozialwohnungen ebenfalls.

 

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