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09:30 Uhr

Stoppt die Afd - Gemeinsam gegen die rechte Kundgebung in Lüneburg-Kaltenmoor

„Die Egoisten und die Rassisten dürfen nicht Oberhand bekommen. Wir stehen an der Seite der Menschen, die für eine Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität eintreten!“

Esther Bejarano (Auschwitz-Überlebende)

Samstag, 7. August 2021
9:30 Uhr
St.-Stephanus-Platz
Lüneburg
Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/363202922206981

Am 7. August 2021 will die regionale AfD ihren Wahlkampfauftakt ausgerechnet im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor abhalten.
Seit ihrer Gründung 2013 hat die sog. „Alternative für Deutschland“ sich immer weiter in Richtung einer völkisch-nationalistischen Partei entwickelt. Die AfD diffamiert demokratische, linke und gewerkschaftliche Kräfte ebenso wie soziale Einrichtungen. Die AfD führt einen Kulturkampf gegen die Freiheit von Wissenschaft, Kultur und Medien. Sie spaltet die Gesellschaft, bekämpft die Gleichberechtigung und befeuert Hass und Hetze. Die AfD ist eine zentrale Akteurin der autoritären Zuspitzung, die auch in der BRD ausgelöst durch die globale Krise des Kapitalismus seit Jahren im vollen Gange ist. Ihr aggressiver Rassismus ist eine permanente Bedrohung und mündet oftmals in brutalen Übergriffen und Morden und soll einen Diskurs in Teilen der Gesellschaft immer weiter nach rechts verschieben. Völkisch-nationalistische und spalterisch-rassistische Argumentationen, der Hass auf Frauen, Queers und Linke sowie autoritäre Gelüste nach einem starken Staat sind allgegenwärtig und haben politische Konsequenzen. Die rassistischen, antisemitischen und misogynen Morde von Kassel, Hanau und Halle waren zuletzt die dramatischen Tiefpunkte dieser reaktionären Mobilmachung in Gesellschaft und Politik, die immer wieder auch Parallelen zur Entstehungsgeschichte der historischen Nazi-Herrschaft aufweist.

Die AfD ist keine Alternative

Unter dem Motto "Lüneburg. Aber normal - Die Heimat bewahren" kündigt der Lüneburger Kreisverband der AfD einen Infostand mit Kundgebung vor dem vor dem Ökumenischen Zentrum St. Stephanus in Lüneburg-Kaltenmoor an.
Der zentrale Wahlkampfslogan der AfD ist in diesem Jahr „Deutschland. Aber normal“. Damit versucht die rechte Partei völkisch-nationalistische Positionen in der Mitte der Gesellschaft zu platzieren und damit Ausgrenzung, strukturelle Gewalt und Ressentiments gegenüber Andersdenkenden und gesellschaftlichen Minderheiten zu normalisieren.
Dass die AfD ausgerechnet in dem stark durch Betroffenheit von sozialer Ausgrenzung geprägten Stadtteil ihre rassistische, nationalistische, sexistische und sozial-chauvinistische Hetze verbreiten will, ist eine gezielte Provokation. Die Kundgebung der menschenfeindlichen Hassprediger der AfD stellt einen Angriff auf eine offene Gesellschaft der Vielen dar und bedeutet den Ausschluss all jener Menschen, die die AfD tagtäglich als minderwertig herabwürdigt.

Unsere Alternative heißt Solidarität

Wir werden es nicht zulassen, dass die AfD versucht sich mit populistischen Phrasen als „Partei der kleinen Menschen“ zu inszenieren. Auch medienwirksame Lippenbekenntnisse mit sozialer Demagogie dürfen nicht darüber hinweg täuschen: Die AfD ist und bleibt die Partei des rechten Mobs, der (geistigen) Brandstifter, des sozialen Abbaus und der Klimawandelleugnung. Sie vertritt die Interessen der Konzerne, nicht die der Menschen.
Wir stellen den lebensfeindlichen Zukunftsentwürfen der AfD und anderen Reaktionären und Faschisten unser Begehren nach einer Gesellschaft entgegen, die auf gegenseitiger Unterstützung, materieller Absicherung, Bedürfnisbefriedigung, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung fußt und jedem Menschen auf diesem Planeten ein würdevolles Leben ohne Angst an dem Ort seiner freien Wahl ermöglicht.

Keine Ruhe für die AfD!

Wir rufen zu gemeinsamen Protesten gegen den AfD-Wahlkampfauftakt in Lüneburg-Kaltenmoor auf. Zeigen wir den Rechten die Rote Karte!

Samstag, 7. August 2021
9:30 Uhr
St.-Stephanus-Platz
Lüneburg

Solidarität & Vernunft:
Für unsere Veranstaltung gilt, das sämtliche Teilnehmer*innen eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten.

Ein Aufruf von:
- Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen
- Seebrücke Lüneburg

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