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Christoph Podstawa

Verkehrswende ist nur ein Lippenbekenntnis +++ Pressemitteilung

Pixabay

Die Anfrage der Gruppen DIE LINKE. im Rat der Hansestadt Lüneburg legt offen, dass Lüneburg seit Jahren in ein Verkehrschaos schliddert. Alle anderen Parteien reden von der Notwendigkeit einer Verkehrswende, verfestigen aber mit ihrer Politik die Problematik.

Gruppenvorsitzende Michel Pauly überraschen die Zahlen nicht. Er warnt bereits seit Jahren vor der verfehlten Politik, die vor allem SPD, CDU und Grüne zu verantworten haben:

Das Auto wird seit Jahren bevorzugt. Da, wo wir gebaut haben, haben wir veraltete Verkehrskonzepte umgesetzt und allein auf das Auto gesetzt. Das neue Baugebiet Gut Wienebüttel steht exemplarisch für die seit Jahren verfehlten Politik. Wir als LINKE verlangen erstmal ein soziales und ökologisches Konzept für neue Baugebiete und haben deshalb als einzige gegen den neuen Bebauungsplan Gut Wienebüttel gestimmt. Wir müssen dem Verkehrschaos entgegensteuern, indem wir den Nahverkehr ausbauen und den Radverkehr bevorzugen. In den letzten zehn Jahren hat die Hansestadt insgesamt ca. 1 Million für die Instandhaltung für Radwege ausgegeben. 2018 flossen allein 2 Millionen für die Instandhaltung der Straßen. Auch das sind Zahlen, die viel über die Verkehrspolitik sagen. Alle reden von der Verkehrswende, faktisch passiert das Gegenteil. Wir bleiben aber dran und halten den Finger in die Wunde.

Christoph Podstawa sitzt für DIE LINKE im Verkehrsausschuss. Die Zahlen bestätigen seine Kritik:

2010 wies die Lüneburg 30.455 Kfz auf. Anfang 2020 drängten sich 35.922 Personenkraftfahrzeuge durch die Straßen von Lüneburg. Das ist eine Steigerung von 18%. Die Bevölkerung wuchs im gleichen Zeitraum um ca. 9%. 2012 hatten wir ca. 440 Kfz auf 1000 Einwohner*inenn, 2019 sprechen wir trotz Bevölkerungswachstum von 470 Kfz auf 1000 Einwohner*innen. Wir entwickeln uns seit Jahren in die falsche Richtung. Auch hier in Lüneburg bestätigt sich die Weisheit: Wer auf das Auto setzt, wird Verkehr ernten. Problematisch ist vor allem aber, dass die Politik einfach weiter so macht. Draußen reden SPD, CDU, Grüne und FDP von der Verkehrswende. Im Verkehrsausschuss aber bleibt alles beim alten. Und so wachsen die verkehrspolitischen Probleme. Wer eine soziale und ökologische Verkehrswende will, muss bei der Kommunalwahl 2021 DIE LINKE wählen.

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Sehr geehrt Journalist*innen,

ich schicke Ihnen im Namen der Gruppe DIE LINKE. im Rat der Hansestadt Lüneburg unsere Pressemitteilung "Verkehrswende ist nur ein Lippenbekenntnis." Bei Fragen stehe ich Ihnen per Mail und unter 0176/98666798 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Podstawa