Die Linke fordert Wirksamkeit und Transparenz bei Vermögensanlagen der Hospitalstiftungen
Die Linke-Ratsmitglied Marianne Esders hat einen Änderungsantrag zur Vermögens- und Anlagerichtlinie der Lüneburger Hospitalstiftungen eingebracht. Ziel ist es, die bestehenden Nachhaltigkeitskriterien zu prüfen und um mögliche Elemente eines Impact-Investing-Ansatzes zu erweitern. Die Anlagen sollen dabei stärker an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen ausgerichtet werden, denen sich die Hansestadt Lüneburg verpflichtet hat.
„Ich möchte die Richtlinie sinnvoll ergänzen und die Vermögensanlagen der Hospitalstiftungen transparent machen“, erklärt Marianne Esders. „Die Bürger*innen sollen nachvollziehen können, bei welchen Instituten Gelder angelegt werden und nach welchen Nachhaltigkeitskriterien dies geschieht.“
Die Linke verweist auf Erfahrungen anderer Städte wie Frankfurt, Freiburg und Hamburg, die wirkungsorientierte Anlageansätze bereits erfolgreich umsetzen und so soziale sowie ökologische Wirkungen messbar und transparent fördern.

