Tempo 30 für die Schießgrabenstraße: Lärm- und Schadstoffbelastung reduzieren
Die Linke bringt erneut einen Antrag zur Einführung eines Tempo-30-Limits auf der Schießgrabenstraße ein. Ziel ist es, die massive Lärm- und Schadstoffbelastung zu reduzieren und die Gesundheit der Anwohner*innen wirksam zu schützen.
„Die Gesundheitsgefährdung der Anwohner*innen ist seit Jahren bekannt – trotzdem wurde nichts unternommen. Das ist verantwortungslos“, erklärt Ratsmitglied Marianne Esders.
Besonders alarmierend: Laut einem NDR-Bericht vom 11.12.2025 weist die Schießgrabenstraße mit einem NO₂-Jahresmittel von über 25 µg/m³ den höchsten Wert in Niedersachsen und Bremen auf. Hinzu kommen laut VCD an Spitzentagen über 25.000 Fahrzeuge.
„Wer trotz dieser Zahlen weiter abwartet, nimmt gesundheitliche Schäden der Anwohner*innen billigend in Kauf“, so Esders. Verkehrslärm und Stickstoffdioxid stehen nachweislich in Zusammenhang mit Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlafstörungen.
Der Antrag sieht neben Tempo 30 auch die Prüfung einer Sanierung der Straßendecke vor. Nach einem Jahr soll evaluiert werden, ob die Maßnahme wirkt und auf weitere stark belastete Straßen ausgeweitet werden kann.

